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Author Topic: 8,8 Flak 36 auf Vomag 6x4  (Read 1768 times)
Koen
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« on: 28 February 2010, 00:51:22 »
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FlaK88?
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« Reply #1 on: 28 February 2010, 01:55:50 »
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Isnt that a 8,8 Flak 36 auf Vomag 6x4?

My understanding is that the !st Unit of Flak regiment 42 was equipped with roughly 20 of them.

My understanding was that they had 3 camouflage patterns, Grey (as above) as well as sand and green patterns.

I am not sure if this will help any and given my limited German it could be a recipe for chicken soup but it seemed relevant... (If not let me know and I will remove it)
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VOMAG-Flak:

Ab Anfang 1940 baute die Firma Vogtländische Maschinenfabrik AG (VOMAG) auf Basis eines firmeneignenen Niederflurfahrgestells für schwere LKW oder Busse mit einer Nutzlast von 9t Trägerfahrzeuge für eine geplante Führerbegleit-Flakabteilung. Vorgesehen waren 3 Batterien zu 4 Geschützwagen und 2 Wagen für die Mess- und Kommandogeräte. Hinzu kamen 1 bis 2 Ersatzwagen ohne Ausrüstung, aus denen Anfang 1943 eine 4. Batterie gebildet wurde. Insgesamt wurden also höchstens 24 Fahrgestelle für diesen Zweck ausgerüstet

Das Fahrgestell hatte drei Achsen, zwei davon wurden angetrieben. Als Motor wurde ein 6-Zylinder VOMAG-Dieselmotor eingebaut, der 150 PS lieferte. Bei einem Verbrauch von über 40 l erreichten die Fahrzeuge eine Geschwindigkeit von 90 km/h. Das Eigengewicht lag bei 7,8 t, bis zu 10 t konnten offiziell geladen werden.

Radstand: 6000 und 1350 mm
Wendekreis 26,5 m
Länge: 10290 mm ohne Rohrüberhang
Bereifung: 12,75 X 20´´

Im Einsatz betrug das Gesamtgewicht mit Waffe, 400 l Diesel und 72 Patronen gut 19 t, die Fahrgestelle waren also überlastet.

Als Bewaffnung diente die Flak 18 ohne Kreuzlafette mit den neueren Rohr der Flak 36. In Fahrstellung wurden die Rohre am Heck gezurrt. Im Einsatz konnten Höhenunterschiede bis 5° ausgeglichen werden durch je zwei handkurbelbetätigte Stützen an den Seiten und einer weiteren am Heck. Die seitlichen Wände wurden im Bereich des Geschützes abgeklappt, um eine Arbeitsplattform zu erhalten.

Über den Radkästen war je ein Stauraum für 36 Patronen eingebaut. Im Hecküberhang konnte Gepäck und Ausrüstung verladen werden. Auf dem Heck waren noch zwei Kabeltrommeln für die Kommandoleitungen befestigt.

Zum Schutz des Motorraumes und der am Heck liegenden Munitionshalterungen gegen den starken Mündungsdruck der Waffe beim Abschuss waren diese Bereiche bei den Geschützwagen mit 10 mm Blechen gepanzert.

Gegen Witterungseinflüsse konnte über den Lade- und Fahrerraum eine Plane gespannt werden.

Die Meßwagen hatten einen geringfügig anderen Aufbau. Der Meßkraftwagen für die Befehlsstelle I hatte ein Kommandogerät 36 aufgelastet, der Meßkraftwagen für B II ein Kommandohilfsgerät 35 mit Entfernungsmesser 4 m und dazugehörigem Stativ für Abgelasteten Einsatz sowie ein Berichtigungsgerät R36 B. Damit der Abgelastete Einsatz möglich war, war der Laderaum auch über das Heck zugänglich, die dortzgen Stauräume entfielen bei diesen Wagen.

Die Reservefahrzeuge transportierten die Ausrüstung der B III, darunter das FuMG 39T(C), später das FuMG T 39 D4 auf einem Anhänger.


Ausgerüstet mit diesen Fahrzeugen wurde im Frühling 1941 die 1. Abteilung des Flakregiments 42, beheimatet in Dresden. Das Regiment bestand faktisch nur aus dieser Abteilung mit der offiziellen Bezeichnung I./42 (mot.S.) und dem Regimentsstab. Da jedoch nach dem Frankreichfeldzug kein Bedarf mehr für eine Führerbegleitabteilung bestand, wurde die Abteilung als Schwerpunktreserve der obersten Führung eingesetzt, direkt unterstellt dem Luftwaffenbefehlshaber Mitte, der in Berlin saß.

Als "Schwerpunktwaffe" wurde die sehr bewegliche Abteilung faktisch erst nach erfolgten Angriffen in die angegriffene Region verlegt, um dort die Verteidigung zu verstärken. Vor allem bis Mitte 1943 bedeutete dies, dass die Abteilung kaum Gefechtstätigkeiten leisten konnte, da die Aliierten nie ein Ziel zweimal direkt nacheinander angegriffen haben.

Taktisches Zeichen war ein knieender, nach oben schießender Bogenschütze in einem Kreis. Die Batterien führten dieses zeichen in unterschiedlichen Farben (1. weiß, 2.rot, 3.gelb, 4. blau).

Zu jeder Batterie gehörte noch ein leichter Flaktrupp für die Nahverteidigung mit je zwei Flak 38 auf Sd.Anh.. Die Sollstärke einer Batterie betrug 4 Offiziere, 25 Unteroffiziere und 153 Mannschaften.

Die Einsätze der Abteilung erfolgten nahezu in allen Regionen des Reiches und des Generalgouvernements. Im August 1944 wurde die Abteilung nach Rumänien verlegt, um dort nach dem Waffenstillstand zwischen Rumänien und der Sowjetunion bei der Entwaffung der rumänischen Einheiten mitzuhelfen. Bei den Rückzugskämpfen durch Rumänien und Ungarn wurde die Abteilung, die im November dem Flakregiment 40 als 1. Abteilung zugeteilt wurde, aufgerieben. Sie ging schließlich im Kessel von Budapest unter. Die offizielle Auflösung erfolgte am 21.04.1945.
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« Reply #2 on: 28 February 2010, 09:41:49 »
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That German text seems to have all the information one might need. Picture is probabaly in original colors - that pretty much looks like the REAL "Dunkelgrau" (often called 'Panzer Grey' by non-native geman speakers) tone and the overall quality corresponds to other authentic color photographs.
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Koen
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« Reply #3 on: 28 February 2010, 11:20:29 »
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look at the distance between the forward axl and the 2 at the back! and in the middle the gun...imagine the forces put on that chassis when the gun fired  wtf2



more on VOMAG: http://www.kfzderwehrmacht.de/Homepage_english/Motor_Vehicles/Germany/VOMAG/vomag.html
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« Reply #4 on: 28 February 2010, 17:51:36 »
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My understanding was that they were chosen because they were a bus chassis which gave them a low floor and a strong frame, it would also appear that they added some pretty large stabilising arms.
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« Reply #5 on: 10 March 2010, 20:20:42 »
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problem solved, good job!
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